Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell

Landtagswahldesasteraufarbeitung

AfD_FlaggeDa war er also, der viel erwartete Rechtsrutsch der Gesellschaft. Die AfD wurde in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, als drittstärkste Kraft, und in Sachsen-Anhalt als zweitstärkste Kraft in den Landtag gewählt. Ob die Wähler dieser zutiefst rassistischen und reaktionären Partei sie aus reinem Protestgebahren oder aus echter ideologischer Überzeugung gewählt haben wird wohl ewig ein Rätsel bleiben. Fakt ist, dass die sogenannten etablierten Volksparteien mit den Wahlergebnissen einen echten Denkzettel verpasst bekommen haben. Und Fakt ist auch, dass progressive, solidarische, weltoffene Politik und Toleranz der (von mir präferierten) Partei DIE LINKE, offensichtlich kaum einen Wähler überzeugen konnte.

Während einige Politiker sich jetzt folgend mit Schuldvorwürfen und geheuchelten „Wir hätten dieses und jenes vielleicht anders machen sollen“ rausreden werden wollen, werden vermutlich und leider die meisten sich Stück für Stück den Idealen dieser un-Partei annähern. Die CDU, allen voran ihr wendehalsiges Zugpferd Merkel, wird, ganz ähnlich wie damals, als die Grünen das erzkonservative Baden-Württemberg eroberten, ihre Politik an die neuen „Herausforderungen“ anpassen.

Damals gewannen, im Eindruck Fukushimas, die Grünen auf ganzer Linie und der noch Tage zuvor völlig tabuisierte Atomausstieg wurde plötzlich real und umsetzbar.

Das wird uns nun auch blühen.

Statement eines Entgeisterten:


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13.03.16
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AfD-Sachsen-Anhalt – auf die Finger geschaut

AFD-Logo, oder doch nicht?

AFD-Logo, oder doch nicht

Morgen, am 13. März 2016, wird in drei Bundesländern der neue Landtag gewählt. Laut diversen Umfragen wird der populärste Newcomer unter den Parteien zwischen fünf und 19 Prozent erreichen. Grund genug dieser selbsternannten Partei der Unzufriedenen mal etwas genauer auf die Finger zu schauen.


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12.03.16
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Sophie Scholls Erbe – mit Stiefeln getreten

Bautzen und Sophie Scholl

Bautzen und Sophie Scholl

Heute vor 73 Jahren starb eine der mutigsten deutschen Frauen aller Zeiten. Sie war Mitglied der „Weißen Rose“, welche eine der wenigen aktiven Widerstandsgruppen gegen die Diktatur Hitlers überhaupt war. Auf Flugblättern skandierten sie „Nieder mit Hitler“ und „Freiheit“ und sie gingen dafür in den Tod. Sie wussten von Deportationen und Massenmord. Sie wussten vom Elend und vom Leid. Und sie konnten es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren.

Sophie Scholl gelang, was dem Großteil der deutschen Bildungselite damals nicht gelang. Sie stand zu sich und ihren Überzeugungen. Sie machte keinen Rückzieher, als ihre Liebe zum ethisch und moralisch Guten ihr das Leben kosten sollte.

Dreiundsiebzig Jahre sind keine lange Zeit und es gibt noch Menschen, die Sophie Scholl noch persönlich kannten – sicherlich. Die Bundesrepublik sieht sich in ihrer Gründung in direkter Tradition zu Menschen wie Sophie Scholl.

Die Bundesrepublik… jedoch immer weniger Menschen in ihr.


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22.02.16
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Wege zur dunklen Seite

Im Jahr 2015 kam endlich die lang ersehnte siebte Episode „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in die Kinos und zeigt ein weiteres Mal, dass der Weg von der guten Seite der Macht, hin zur dunklen Seite derselben, kein weiter ist. Um das zu erkennen muss man jedoch eigentlich gar nicht erst in die Kinos gehen. Man kann auch einfach die Nachrichten verfolgen, Blogs lesen oder bei einschlägigen Facebook-Seiten die Kommentarspalten durchlesen. Hier wird uns, fast als wäre es ein großes Lehrstück, vor Augen geführt, wie subtil und wie schleichend sich das sogenannte „Böse“ in die Köpfe gräbt. Geschmacksproben gefällig?


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21.01.16
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Gedanken zum Geburtstag

Gedanken

Gedanken

Seit heute bin ich  nun nicht mehr so alt wie ich es gestern noch war. Seit heute bin ich quantitativ ein Jahr älter. Obwohl ich mich dennoch als jung bezeichne und obwohl ich noch lange nicht von einer altersbedingten oder erfahrungsbedingten in mir liegenden Weisheit sprechen kann, mache ich mir dennoch gerade heute so meine Gedanken. Gerade an einem solchen Tag und mit den letzten Jahren auch immer häufiger, sehe ich mich gezwungen meine Sorgen auch laut auszusprechen. Meine Sorgen in dieser Welt und dieser Zeit, in diesem Land und meinem Umfeld. Diese Sorgen werden irgendwie immer größer, anstatt immer kleiner. Woran liegt das?


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27.10.15
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Der neue deutsche Michel

Fehlinformation aufgedeckt
Quelle siehe Bild

Jetzt ist es soweit. Ich lese und sehe Meinungen, die das Schicksal der Deutschen mit dem Schicksal der indigenen Bevölkerung Nordamerikas gleichsetzen. Ich lese und sehe Beiträge, die in immer neuer Kombination, doch immer gleichem Tenor, die Lasterhaftigkeit von Flüchtlingen beweisen sollen. Mal ist es ein verdreckter Zug, mal ein wohl verdreckt zurück gelassenes Zelt eines Lagers, mal der Vorwurf ungestraft in einschlägigen Supermärkten oder äußerst fragwürdig billigen Klamottenläden zu stehlen. Und mal ist es die ewig gleiche Nörgelei, man könnte sich als Frau oder Fräulein nicht mehr allein auf die Straße wagen, ohne nicht gleich die Hand eines Pigmentierten auf dem allzu entblößten Popo zu bekommen. Und hier und da mischen sich dann auch Stimmen ein, welche sich jene welche der Wahrheit nennen und welche doch lediglich eine Gegenöffentlichkeit zu jener darstellen wollen, welche uns die Medien, deren Aussagen sowieso als Unwahrheit propagiert werden, glauben machen wollen. Das ist alles so unglaublich, so falsch und genau so, wie die Gründungsväter der heutigen Bundesrepublik eben nie mehr wollten.


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10.09.15
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Adieu du Dresden – geliebtes, gehasstes Dresden

Adieu du Dresden - geliebtes, gehasstes Dresden

Adieu du Dresden – geliebtes, gehasstes Dresden

Du Dresden. Ich bin in Dir und in Dich hineingeboren. In Dir wuchs ich zum Mann, ich lernte Fahrradfahren und Lesen und Rechnen. In Dir lernte ich das Tanzen, die Liebe zur Musik, zur Kunst und letztlich auch zum Wort, sei es nun geschrieben oder gesprochen. In Dir fand ich meinen Lieblingsbäcker, meinen persönlichen Fahrradschrauber und den, schlechthin, perfekten Zahnarzt. In Deiner Neustadt lebte ich und liebte ich. Hier wurde ich zum freien Geist, zum kritischen Denker, zum Menschen. Deine vegane Küche ist fantastisch, einfach überragend. Einigen gilt es ein paar Worte zu sagen.


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27.08.15
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