Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern. Leo Tolstoi

Pilotprojekt des Jobcenters Berlin Süd

Berlin – Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen greift endlich hart gegen Leistungsmissbrauch des Arbeitslosengeldes II durch. Ein Pilotprojekt der Agentur für Arbeit Berlin Süd soll jetzt für Ordnung sorgen.

 

In Deutschland gibt es 2,753 Millionen arbeitslose Bezieher des ALG II. Allein im ersten Halbjahr 2012 wurden gegen 520 792 Bezieher Sanktionen verhängt, da sie ihren Pflichten als Arbeitslose nicht nachkamen. Dies soll sich nun ändern.

Die Einhaltung der Auflagen durch die Jobcenter muss besser kontrolliert werden“, sagte von der Leyen in einem Interview mit dem Spottblog. „Dazu überprüfen wir in Zukunft auch die direkten Konsequenzen bei verhängten Sanktionen.“ Was das genau heißt offenbart ein Informationsblatt des BMAS.

Dort heißt es, dass zum Beispiel bei einer 30 prozentigen Kürzung des ALG II über 3 Monate ein Gewichtsverlust des Beziehers von 5 bis 10 Kilogramm Körpergewicht zu erwarten sind, je nachdem wie schwer der Bezieher vor Beginn der Sanktion war. Bei einer 60 prozentigen Kürzung über den gleichen Zeitraum stünden dann sogar bis zu 20 Kilogramm zu erwartender Gewichtsverlust zur Überprüfung.

Wer in der Zeit der Kürzung des ALG II nicht abnimmt, der muss eine andere Geldquelle besitzen und kann daher auch in Zukunft auf das ALG II verzichten“, findet die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd Simone Faßbender und begründet damit die Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter mit Personenwaagen und Maßbändern.

Wer also in einer regelgerechten Sanktionierung nicht an Gewicht verliert, da er sich ja kein Essen mehr leisten kann, der wird in Zukunft weiter vom ALG2 ausgeschlossen. Dadurch hofft von der Leyen die Ausgaben des BMAS, welche den größten Posten im Bundeshaushalt darstellen, weiter zu minimieren. Dem Spottblog gegenüber deutete von der Leyen außerdem an, darüber nachzudenken im Sozialgesetzbuch II einen BMI (Body-Mass-Index) zu definieren, den Hartz-4-Empfänger nicht übertreten dürften.

Auf Nachfrage des Spottblogs beruhigte die Bundesministerin übrigens alle besorgten Bürger. Natürlich würden im Todesfall auch in Zukunft die Bestattungskosten übernommen werden, jedoch natürlich nur dann, wenn der ehemalige Empfänger die geforderten Gewichtsverluste nachweisen konnte.


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3 Kommentare
25.11.12
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3 Antworten zu “Pilotprojekt des Jobcenters Berlin Süd”

  1. Matze sagt:

    Schon unglaublich, was man sich von der schwarzen sakralfaschistoiden Tempelbrut alles bieten lassen muss. Haltet immer schön weiter die Fressen, damit sie euch in Ruhe das Fell über die Ohren ziehen können. Man wehrt sich nicht in sinnlosen Diskussionsforen oder anderweitigem schriftlich zu verfassenden Pamphleten, die man in Papierform einfach verbrennt oder schreddert und in elektronischer Form einfach löscht.
    Wie wär es mal mit einem wütenden Mob, der die Tempelmarionetten aus ihren Büros zerrt und mit Arschtritten anstatt Worten die Strasse herunter prügelt??? Zeitgleich und bundesweit???
    Niemand hat Frau FDJ- Funktionärin und jetzt oberste Tempelhure aus Vorpommern auf den Thron befördert, und doch betreibt diese Person und ihre schwarzen Brüder seit 20 Jahren offen Hochverrat am eigenen deutschen Volk. Ihr habt bei Hitler mitgemacht und bei Honnecker auch.
    Ach ja, ihr seid ja zu feige, für eure eigene Freiheit und Menschenwürde selbst die Ärmel hochzukrämpeln und euch persönlich darum zu kümmern. Ihr glotzt alle schön Fussballaballa, während man im Bundestag völlig ungestört die Menschenrechte für Brüssels neue Sklavenhauptstadt mit Füssen tritt. Labert euch weiter die Birnen heiss. Wenn ihr damit aufhört, seid ihr verhungert. Ich bin gewiss nicht gewaltbereit, aber wenn man mich weiter in die Ecke drängt, werde ich handeln. Mit oder ohne euch feige Maulhelden. Ich habe ja gar keine andere Wahl mehr.

  2. Willy sagt:

    Es gibt Dinge, die kann ich nicht einmal dann glauben, wenn ich sie lese. Mir ist gerade aus moralischen Gründen richtig flau in der Magengegend geworden, als ich das las. Und ich betone, dass ich nicht arbeitslos bin.
    Ganz ehrlich, wo soll das hinführen? Was rechtfertigt noch das Einkommen von solchen Politikerinnen, wie das von Frau v. d. L. ???
    Als ich das eben las, fühlte ich mich ins 3. Reich zurückversetzt. Wollen wir da wieder hin? Dürfen wir das zulassen?
    Eine ernstgemeinte Bitte von mir: Frau von der Leyen, bitte legen Sie Ihr Amt nieder. Treten Sie bitte unmittelbar zurück. Ich bin mir sicher, dass Sie den Überblick- und das Ausmaß Ihrer Richtlinien verloren haben und somit nicht mehr diensttauglich sind. Sie führen die Menschen in dieser Gesellschaft – welche schon am Boden sind – in den moralischen Abgrund und Sie entziehen ihnen jedwedes Ehrgefühl. Ich schäme mich für Sie, weil ich auch in diesem Land lebe, wo Menschen durch Sie so etwas angetan wird.

    Mit verächtlichen Grüßen

    Willy

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