Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Aischylos

Homophobie in Reinstform

IRRE IDEE AUS SACHSEN

Linke wollen „SCHWUL–Unterricht“ einführen

Bild-Zeitung-Homophobie

Dass die BILD ein Käseblatt ist, sollte mittlerweile anerkanntes Allgemeinwissen sein. Und dass die BILD in meinem Heimatland Sachsen ganz besonders – nennen wir es mal – „seltsam“ ist, sollte auch nichts neues sein. Doch jetzt wurde hier mal wieder der Vogel abgeballert!

In Ihrem Artikel vom 03.06.2013 schreibt die BILD, die bildungspolitische Sprecherin der Linken, Cornelia Falken, wolle in den Grundschulen „Schwul-Unterricht“ einführen. In diesem sollen dann „Begriffe wie „Selbstbefriedigung“, „Orgasmus“ oder „Porno“ pantomimisch dar„gestellt werden … es würde dann wohl so „zugehen wie bereits in Berlin“.

Gabriele Kuby

Die BILD führt dabei als Kronzeugin ihrer Hetze eine altbekannte Homophobikerin an – Gabriele Kuby – und verschweigt gediegen, dass eben jene Frau eine Hardcore-Katholikin ist und keine Gelegenheit auslässt, ihre altbackene und überholte Meinung über Schwule und Lesben zu verbreiten. So äußert sich Gabriele Kuby bei Markus Lanz am 17.02.2011 eindeutig, was sie von Homosexualität hält.

Quintessenz des BILD-Artikels mag wohl sein, dass jedwede Berührung mit Homosexualität, und sei sie auch nur einem hier völlig falsch dargestelltem Unterricht, welcher eigentlich Berührungsängste durch Wissen ersetzen und Toleranz fördern soll, unsere Kinder automatisch und unabdingbar in die Homosexualität treibt. Dies gilt es dann natürlich zu verhindern, denn unsere liebe Gabriele Kuby ist ja folgender, fortschrittlicher Meinung:

Die Wurzel der Kultur des Todes, der jährlich 50 Millionen ungeborene Kinder zum Opfer fallen, ist der Mißbrauch der Sexualität. Die Ideologie des Gender Mainstreaming, welche die Geschlechtspolarität von Mann und Frau auflösen will, fördert diesen Mißbrauch und zerstört damit die Grundlage der Familie und der Beziehung des Menschen zu Gott.

Quelle: http://www.gabriele-kuby.de

Würg!

Dies alles fördert die Angst der Unwissenden vor einer ganz normalen, alltäglichen und allzu oft verdrängten Sache. Es wird ein völlig falsches Bild suggeriert, denn der von Cornelia Falken gemachte Vorschlag reiht sich in eine Reihe vieler Vorschläge von allen Parteien des sächsischen Landtags ein, in welchem gerade die Reformierung des Aufklärungsunterrichts steht. Die Vorschläge aller Parteien liegen hierbei alle ziemlich eng beieinander – die BILD hat also eindeutig Wahlkampf für die CDU gemacht.


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4 Kommentare
06.06.13
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4 Antworten zu “Homophobie in Reinstform”

  1. Transmutant sagt:

    Na, sind wir schwulenfreundlich? Dann muss man auch Drogen konsumieren und es in die Poperze tun, ansonsten kann und darf man nicht mitreden. Da ich meine Freundin nicht in die Poperze tue und auch nicht will, muss ich annehmen, dass Homosex abnormal ist. Und das wird es für immer bleiben, ausser die Juden gewinnen. Aber das werden sie nicht, sie werden uns alle mitreissen und dann bleibt der Negger übrig und es wird eine neue Hochkultur geben. :3

  2. Sana sagt:

    Kuby – endlich eine Frau die Tacheles redet und sich nicht einschüchtern lässt durch Diffamierung! Ihr Buch hat mir die Augen geöffnet, um was für eine Perversion es sich beim Gender Mainstreaming handelt. Mit homophob hat das nichts zu tun wohl aber mit pervers

  3. Fabian F. sagt:

    Gebriele Kuby: “ … Und nebenbei gesagt – ich erzähle viel Schrott, wenn der Tag lang ist, das müssen Sie nicht alles so stockernst nehmen … “

    http://satirischundschwul.blogspot.de/2013/10/gabriele-kuby-homophob-kuby-reagiert.html

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