Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. Aldous Huxley

Du wirst nie die Meine sein

Dieses Gedicht entstand mal wieder in einer einsamen Nacht, mit viel zu viel Alkohol und viel zu vielen Grübeleien. Es beschreibt eine besondere Lebenssituation des Wartens. In solchen Situationen neige ich dazu viel zu Grübeln und mir Dinge, die ich vermisse oder die mich beschäftigen, extrem bildlich vorzustellen. Dies ist nun das Ergebnis einer solchen Grübelei.

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein
Deine Lippen, rot wie Blut
Geben Stärke, geben Mut

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein
Deine Augen, blau und heiß
Zeigen auf was ich nicht weiß

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein
Deine Hände streicheln Haut
Was vereist war langsam taut

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein
Dieser Busen, warm und weich
Welche Wonne, welch ein Reich

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein
Voller Liebe, zart und warm
Und die Küsse voller Scharm

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein
Denn die Liebe, einerlei wann
Kommt zu dem, der warten kann
Doch mein Herz, es schlägt zu stark
Presst die Sehnsucht bis ins Mark
Kann nicht warten einen Tag
Weil es Dich nicht missen mag

Du wirst nie die Meine sein
Ich weiß es doch und seh‘s nicht ein


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2 Kommentare
13.11.11
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2 Antworten zu “Du wirst nie die Meine sein”

  1. FunnyBunny69 sagt:

    Alter bro voll deep und so hab voll geweint ich schwör
    Hascht Freund/din?

    Meld disch bei mir :P

    xxx D.K

  2. Ich Halt sagt:

    Nun, dazu fällt mir verspätet was ein (bedeutungsschwangeres Räuspern im Hintergrund…). Oder auch „zwei Was“:

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    KEIN …

    Keine Hand,
    kein Land,
    das auf dein Gesicht wartet.
    Kein Fluss,
    der dich umfließt.
    Kein Blick,
    ihr Schatten der Sonne harrtet.
    Kein Licht
    sich deinem Kelch ergießt.

    Nur ich.
    Denn du – du bist die Meine.
    Nur du – du bist die Eine.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    XVII

    Hätte ich ein Bild von dir, dann wäre es wohl recht
    bunt und
    schwarz und
    weiß und
    lachend und
    weinend und
    schwebend und
    sinkend und
    mit Wellen und
    Sand und
    Eis und
    glühend und
    singend und
    tanzend und
    blühend und
    taumelnd und
    voll von Nebel und
    klarem Blut und
    blauem Blick und
    glasklar und
    schmunzelnd würde ich zulassen, dass du es aus dem Rahmen nimmst und mir über den Schädel
    ziehst.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Nun denn, das war’s. Vorerst.

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